News:

Zum internationalen Tag der Frau
8.3.2013:
das Netzwerk femalepressure hat eine Pressemitteilung herausgegeben, Geschlechterverteilung in der Elektronischen Musik, gesammelte Fakten, Links, Informationen

02.06, new artist
Madeleine Bloom

20.04, new artist
Kristina Kanders

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Electronic Ladiez.Net

elektr@

Sabine Dirksen: Elektronische Instrumente
Projekt: elektr@


„Frauen in der Elektronikszene?
Gibt es die überhaupt?
Schon?
Auch solche, die mit ihrem radikalen Verlangen nach so erlesenen Dingen wie analogen Drehreglern ihren Steffi-Corsa verkaufen, ihre Karriere an den Nagel hängen, sich tagelang im sonnenlichtlosen Homestudio einschliessen und -- "Liebling" zu ihrem Prophet 600 sagen?
Gibt es nicht?
Doch.
Gibt es:
elektr@elektr@ Sabine Dirksen aka elektr@, eine Ex-Rheinländerin aus dem Allgäu, die mit ihrem 3. Projekt "triptychon" in eine der letzten Männerdomänen eingebrochen ist: elektronische Instrumentalmusik.
Wer jetzt glaubt, es handele sich bei elektr@ um Softambient oder gar Newage-Geflöte, der irrt.
Hat nicht zuletzt der Altmeister elektronischer Klangkritik, Albrecht Piltz, mit einer stürmischen Rezension ihrer letzten CD-R "endoskop" bescheinigt, daß diese Frau "die Faust benutzt", zumindest wenn es um Musik geht.

Also, man(n) darf gespannt sein auf den neuen "Faustschlag" einer Frau, die sich mit hypnotischen Rhythmusminimals, kosmischen Synthiepads, analognackten Sololinien und Samplingsequencen aus Chören, schreinenden Massenszenen und religiös anmutenden (aber unpathetisch gesprochenen!) Textpassagen, einen Platz in unserer Serie zeitgenössischen elektronischen Schaffens erobert hat.“

Wolfgang Schreck ECR 2002

elektr@
„das sieht ja garnicht aus wie die hand einer musikerin! die hände von richtigen künstlern sind lang und schlank, das hier ist eine arbeitshand.“ (kommentar eines unbekannten schöngeistes zu diesem foto)

foto: sabine dirksen aka elektr@ „musik ist arbeit“


www.elektra-musik.de

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